Wer wir sind

Dreifaltigkeitskirche

Dreifaltigkeitskirche

Das Lankwitzer Vokalensemble hat seinen Ursprung 1989 in Berlin-Lankwitz, wo KMD Christian Finke als junger Kantor an der A-Stelle der Dreifaltigkeitsgemeinde neben der Kantorei ein qualifiziertes Ensemble aufbaute, das nur projektbezogen arbeitete. Seitdem kommt das Ensemble in unterschiedlichen Besetzungen für zwei bis drei Konzertprogramme im Jahr zusammen.

Sein Anliegen ist einerseits die adäquate Aufführung alter Musik mit in barocker Spielpraxis musizierenden Instrumentalisten (Gabrieli, Monteverdi: Marienvesper, Schütz, Zelenka: Psalmen und Messen, Händel, C.P.E. und J.S. Bach: Passionen und H-Moll-Messe), andererseits die Darstellung insbesondere der a-cappella-Chormusik des 20. Jahrhunderts (Bernstein, Burkhard, Britten, Buchenberg, Busto, Copland, Dobrogosz, Ives, Kverno, Nystedt, Pärt, Poulenc, Swider, Myskinis, Wangenheim) in ihrer klanglichen und expressiven Schönheit. Gelegentliche Aufführungen chorsinfonischer Werke wie „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn und die „Carmina burana“ von Carl Orff runden das farbige Spektrum des Ensembles ab.

Berliner Dom

Berliner Dom

Das Lankwitzer Vokalensemble gestaltete u.a. von 1998–2000 das „Internationale Weihnachtssingen“ im Berliner Dom mit und musizierte bei verschiedenen Landeschortagen. Konzertreisen fanden nach Polen (1999, 2001, 2005) und Großbritannien (2000, 2005) und Lettland/Estland (2006) statt. Die letzten Reisen führten das Lankwitzer Vokalensemble auf die Insel Malta (2015) und nach Franken (2016).

Die Beschäftigung mit alter und neuer Musiktradition bedeutet für uns, die Vielfalt und den Reichtum der Chormusik aller Epochen als verantwortungsvolle Aufgabe zu verstehen und damit in der Berliner Öffentlichkeit gehört zu werden. Besonders wichtig ist uns auch der Kontakt zu Chören aus dem Ausland, der durch die Lankwitzer Chortage (1986–1994) und zahlreiche Chorreisen aufgebaut werden konnte.